Ratgeber
Hier erklären wir, was hinter Begriffen aus Grundbuch, Kaufvertrag und Steuerrecht steckt – und beantworten die Fragen, die Eigentümer in Leverkusen am häufigsten stellen.
Beiträge
Kompakt aufbereitet, damit Sie vor Gesprächen mit Bank, Notar oder Käufern wissen, worum es geht.
Eigenes Haus auf fremdem Boden: Erbbauzins, Restlaufzeit, Heimfall und Finanzierung erklärt.
Lesen →BeitragRechte des Berechtigten, Wertabschlag, Verkauf, Schenkung und Steuern im direkten Vergleich.
Lesen →BeitragWer die Provision zahlt, wie hoch sie üblich ist und wann die gesetzliche Teilung nicht greift.
Lesen →BeitragVom berechtigten Bedarf über Fristen und Widerspruch bis zur Räumungsklage.
Lesen →BeitragÜbliche Sätze, Beispielrechnungen und die Klauseln, mit denen der Erbbauzins steigt.
Lesen →BeitragWie Vermieter und Eigennutzer Sanierungskosten an Baudenkmalen absetzen.
Lesen →BeitragDie Sätze nach Fertigstellungsjahr, Zusatzabschreibungen und der Weg über die Restnutzungsdauer.
Lesen →BeitragWie sich die Nebenkosten zusammensetzen – mit Beispiel für 350.000 Euro Kaufpreis.
Lesen →BeitragElf Aufgaben beim Verkauf und was sie dem Verkäufer bringen.
Lesen →BeitragGesetzliche Gebühren, typische Prozentsätze und wer die Rechnung bezahlt.
Lesen →BeitragWas die Eintragung in Abteilung III aussagt und was nach der Tilgung mit ihr geschieht.
Lesen →Häufige Fragen
Von der Bewertung über Unterlagen und Steuern bis zum diskreten Verkauf.
Das hängt von Straße und Stadtteil ab, vom Grundstück, von Baujahr, Zustand und Energiebilanz sowie von der aktuellen Nachfrage. Unsere Online-Bewertung gibt einen ersten Anhaltspunkt; belastbar wird der Wert erst, wenn wir Objekt und Umfeld vor Ort gesehen haben.
Neben der Marktlage zählen Ihre eigenen Pläne, eine womöglich noch laufende Spekulationsfrist und der Zustand der Immobilie. Ausschlaggebend ist, wie Angebot und Nachfrage im jeweiligen Stadtteil gerade zueinander stehen.
Pflicht ist ein Makler nicht. Er übernimmt Bewertung, Unterlagen, Vermarktung, die Auswahl der Interessenten, die Verhandlung und die Vorbereitung beim Notar. Die Provision wird vor dem Auftrag offen vereinbart; für Wohnungen und Einfamilienhäuser regelt das Gesetz, wie die Maklerkosten verteilt werden.
Das hängt von Objektart, Preis, Unterlagen und Nachfrage ab. Ist alles vorbereitet, folgen Vermarktung, Besichtigungen, die Prüfung der Finanzierung und der Notartermin. Ein realistischer Preis und von Anfang an vollständige Unterlagen machen den Weg in der Regel deutlich kürzer.
Meist Grundbuchauszug, Flurkarte, Bauunterlagen, eine Berechnung von Wohn- und Nutzfläche, Grundrisse, den Energieausweis und Belege über Modernisierungen. Bei einer Eigentumswohnung kommen etwa Teilungserklärung, Wirtschaftsplan, Versammlungsprotokolle und Angaben zur Erhaltungsrücklage hinzu.
In den meisten Fällen ja. Liegt ein Energieausweis vor, gehören seine Pflichtangaben schon in die Anzeige; spätestens bei der Besichtigung muss er vorgelegt werden. Welche Ausweisart nötig ist, richtet sich nach dem Gebäude.
Vermietete Objekte kaufen vor allem Kapitalanleger; für sie zählen die dauerhaft erzielbare Miete und die Rendite. Leerstehende Häuser und Wohnungen sind zusätzlich für Selbstnutzer interessant. Mietvertrag, Miethöhe und die rechtliche Lage bestimmen deshalb, wer als Käufer infrage kommt und welcher Preis erzielbar ist.
Das kommt auf den Einzelfall an – etwa auf die Haltedauer, eine Eigennutzung, den Veräußerungsgewinn und die Zahl früherer Verkäufe. Bei geerbten Immobilien kann die Besitzzeit des Erblassers mitzählen. Klären Sie steuerliche Fragen vor dem Verkauf mit Ihrer Steuerberatung.
Zuerst sollten Eigentumsverhältnisse, Grundbuch und eventuelle Belastungen geklärt sein. In einer Erbengemeinschaft müssen alle Beteiligten den Verkauf mittragen. Wichtig sind außerdem steuerliche Fristen, der Zustand des Hauses und eine neutrale Bewertung.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Anhaltswert für ein typisches unbebautes Grundstück in seiner Richtwertzone. Für Bauland hat der Gutachterausschuss in Leverkusen 337 solcher Werte beschlossen. Zuschnitt, Erschließung, Topografie, Bebauung und Mikrolage können den Wert eines konkreten Grundstücks deutlich verschieben.
Sehr wichtig. Wiesdorf, Opladen, Schlebusch, Hitdorf und die übrigen Stadtteile unterscheiden sich bei Bodenpreisen, Bebauung und Nachfrage. Und selbst im selben Stadtteil verändern Straße, Ausblick, Verkehrslage, Grundstückszuschnitt und Richtwertzone den Wert.
Sie geben Adresse und Eckdaten ein. Wir ordnen die Immobilie ihrem Stadtteil und der Marktlage zu, prüfen Grundstück und Gebäudemerkmale und besprechen danach die realistische Preisspanne und die nächsten Schritte – unverbindlich.
Typisch sind ein Angebotspreis ohne nachvollziehbare Begründung, lückenhafte Unterlagen, schwache Fotos und Grundrisse, nicht geprüfte Interessenten und zu schnelle Preisnachlässe. Bekannte Mängel sollten offen dokumentiert sein, damit der Verkauf rechtlich sauber vorbereitet ist.
Ja. Dann bieten wir die Immobilie zunächst gezielt Interessenten an, die bei uns vorgemerkt und geprüft sind. Ob das passt, hängt von Objekt, Lage, Zielgruppe und Ihrem Zeitplan ab.